Patrick Danschyk (Hamburg)
Die Wahlstation bei HT in Hamburg war die perfekte Gelegenheit, um sich nach den absolvierten Examensklausuren schwerpunktmäßig mit dem Strafrecht und dem Beruf des Strafverteidigers auseinanderzusetzen. Man wurde nicht ins kalte Wasser geworfen, sondern erhielt durch ausführliche Übersichten und Anleitungen in der kanzleiinternen Cloud einen umfassenden Einblick in die bevorstehende Zeit, die Erwartungen und die kommenden Aufgaben. Von Beginn an durfte man eigenständig Akten bearbeiten, eine eigene Strategie entwickeln und Schutzschriften entwerfen. Zu jeder gefertigten Schutzschrift erhielt man ein individuelles und ausführliches Feedback und konnte sich dadurch mit jedem Mal verbessern, auch weil man die Endversion zur Verfügung gestellt bekam. Besonders interessant war außerdem die Teilnahme an Mandantengesprächen. So erhielt man nicht nur einen Einblick in eine bestehende Akte, sondern konnte außerdem direkt miterleben, wie man als Anwalt an ein neues Mandat herangeht, welche Fragen gestellt werden müssen und auch, wie auf einen Mandanten menschlich zugegangen werden muss, der zum ersten Mal mit einem (erheblichen) strafrechtlichen Vorwurf konfrontiert war. Die Kommunikation bei HT war durchweg angenehm und freundlich, sodass man sich von Beginn bis Ende wohl und wertgeschätzt gefühlt hat. Eine Station im Referendariat bei HT ist eine absolute Empfehlung für jeden Strafrechtsfan.
Referendar 2025
