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Christoph Grabitz

Persönliche Motivation

Warum bin ich Strafverteidiger geworden?

Am Beruf des Verteidigers fasziniert mich die Vielgestaltigkeit der Konfliktlagen. Ich habe Interesse an anderen Menschen, ihrer Geschichte, ihren Beweggründen und Verstrickungen. Die hohen Anforderungen, die die Ausarbeitung und Umsetzung einer exzellenten Verteidigungsstrategie an mich stellen – intellektuell, juristisch, menschlich – spornen mich jeden Tag aufs Neue an.

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Christoph Grabitz

Persönliche Motivation

Warum bin ich Strafverteidiger geworden?

Am Beruf des Verteidigers fasziniert mich die Vielgestaltigkeit der Konfliktlagen. Ich habe Interesse an anderen Menschen, ihrer Geschichte, ihren Beweggründen und Verstrickungen. Die hohen Anforderungen, die die Ausarbeitung und Umsetzung einer exzellenten Verteidigungsstrategie an mich stellen – intellektuell, juristisch, menschlich – spornen mich jeden Tag aufs Neue an.

Aus meiner Zeit als Journalist für namhafte Medien im In- und Ausland bringe ich ein Bewusstsein mit für die Kraft der Sprache und des Perspektivwechsels: Die „gute“ Story ist nicht schnell erzählt. Es ist nicht jene, die ohnehin schon alle kennen. Aufmerksames ZuhörenEmpathiedetailliertes Einlesen in alle Aktenbestandteile, manchmal auch die eigenständige Beweissicherung und Einholung externer Expertise: All diese Fähigkeiten aus meinem Leben als Journalist kommen mir auch als Strafverteidiger zur Gute, insbesondere in Fällen von besonderem medialen Interesse.

Die Vorschriften des Straf- und Strafprozessrechts bewegen sich nicht im luftleeren Raum: Wie unser Staat mit den Beschuldigten in einem Strafverfahren aber auch den Häftlingen in der Strafvollstreckung umgeht, ist ein Lackmustest für die Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit unseres Gemeinwesens. Über den individuellen Fall hinaus beschäftige ich mich daher intensiv mit Rechtspolitik und Kriminologie.

Aus den dunklen Kapiteln unserer Geschichte wissen wir, dass es kein Abonnement auf Rechtsstaatlichkeit gibt. Wir können sie nicht einkaufen und in die Vitrine stellen, wie eine Trophäe. Wir müssen sie immer wieder aufs Neue erstreiten und gegen all jene verteidigen, die sich einen kurzen Prozess wünschen – aus welchen Gründen auch immer. Ich vergleiche die Situation mit einem Muskel, der dauerhaft trainiert werden muss, damit er nicht erschlafft. So verstanden ist der Strafprozess ein Boxkampf, der – oftmals mit härtesten Bandagen geführt aber immer im Fairplay –, den Muskel der Rechtsstaatlichkeit durch Beanspruchung stärkt. Es ist die vornehme Aufgabe des Verteidigers daran mitzuwirken.