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Tätigkeitsfelder Strafrecht

Sexualstrafrecht

Folgen einer Verurteilung bei einem Sexualdelikt

Welche Folgen hat eine Verurteilung wegen eines Sexualdelikts?

Auf dem Gebiet des Sexualstrafrechts ist bereits mit der Einleitung eines Strafverfahrens eine Vielzahl weitreichender Konsequenzen verbunden. Dies gilt umso mehr im Falle der Verurteilung:

  • Je nachdem, um welches Delikt es sich handelt und wie das Gericht die Schwere der Schuld einschätzt, drohen langjährige Haftstrafen, die nicht mehr zur Bewährung ausgesetzt werden können.
  • Hinzu kommen mitunter hohe Schadensersatzforderungen der Geschädigten. Hierzu gehören nicht nur Schmerzensgeldzahlungen: Häufig werden Verurteilte auch für Heilbehandlungskosten für langfristige Therapien haftbar gemacht.
  • Ebenfalls kommt die Anordnung einer Sicherungsverwahrung in Betracht, wenn es sich um eine besonders schwere Tat handelt und das Gericht Wiederholungsgefahr annimmt. Auch wenn die Anforderungen an eine solche Sicherungsverwahrung hoch sind, kann diese schlimmstenfalls dazu führen, dass der Verurteilte nie wieder in Freiheit leben kann.
  • Die Stigmatisierung von Sexualstraftätern ist häufig Grund für Mobbing am Arbeitsplatz. Häufig verlieren Verurteilte sogar ihre Arbeitsstelle – auch im Falle einer Bewährungsstrafe.
  • Sexualstraftäter, insbesondere wenn es sich bei den Opfern um Kinder handelt, stehen in der Hierarchie unter den Häftlingen ganz unten und sind häufig Drangsalierungen ausgesetzt. Der Versuch, den Verurteilungsgrund vor den Mithäftlingen geheim zu halten, gelingt häufig nicht.
  • Das soziale Umfeld und die Familie wenden sich häufig bereits beim Bekanntwerden des Vorwurfs von dem Beschuldigten ab. Dies gilt meistens unabhängig davon, ob der Beschuldigte tatsächlich unschuldig ist und freigesprochen wird, bzw. das Verfahren eingestellt wird. Mitunter verlieren auch Unschuldige ihre gesamte bürgerliche Existenz, sind gezwungen den Wohnort zu wechseln und trennen sich infolge des belastenden Umstands von ihrem Partner.

Umso mehr wird klar, dass beim Vorwurf einer Sexualstraftat umgehend ein engagierter und verschwiegener Strafverteidiger beauftragt werden sollte. Nur so können alle Chancen auf eine Einstellung im Ermittlungsverfahren genutzt und damit vorstehende Folgen ganz oder überwiegend verhindert werden.

Themenübersicht Sexualstrafrecht

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