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Tätigkeitsfelder Strafrecht

Allgemeines Strafrecht

Sachbeschädigung

Welche Strafe steht beim Vorwurf der Sachbeschädigung im Raum?

Sachbeschädigungsdelikte gemäß § 303 StGB machen einen großen Teil der strafrechtlichen Arbeit aus. Auch wenn es sich um ein auf den ersten Blick scheinbar harmloses Delikt handelt, sieht der Gesetzgeber eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren vor.

Insbesondere im Wiederholungsfall werden von den Gerichten auch nicht zur Bewährung ausgesetzte Freiheitsstrafen ausgesprochen. Aus diesem Grund sollten Sie diesen genauso ernstnehmen wie jeden anderen strafrechtlichen Vorwurf.

Voraussetzungen einer Sachbeschädigung

Die Sachbeschädigung gemäß § 303 StGB ist definiert als Beschädigung oder Zerstörung einer fremden Sache. Hierzu ist nicht nötig, dass die Sache unbrauchbar gemacht wird, es genügt bereits eine nicht ganz unerhebliche Substanzverletzung. Bereits das absichtliche Beschmieren fremder Gegenstände mit schwer ablösbaren Substanzen kann tatbestandsmäßig sein.

In der praktischen Arbeit eines Strafverteidigers ist die Sachbeschädigung häufiger Vorwurf im Zusammenhang mit Einbruchsdiebstählen.

Ist das Sprühen von Graffiti oder das Bekleben mit Aufklebern eine Sachbeschädigung?

Auch im Bereich der sogenannten „Street Art“ kommt es häufig zum Vorwurf der Sachbeschädigung. Das Bemalen oder Besprühen fremder Sachen mit Farbe ist von § 303 Abs. 2 StGB erfasst. Demnach liegt eine Sachbeschädigung auch bei der bloßen Veränderung des Erscheinungbildes fremder Sachen vor, sofern diese nicht nur vorübergehend ist. Dies schließt das Bekleben fremder Gegenstände mit schwer abzulösenden Stickern ein.

Verteidigungschancen beim Vorwurf der Sachbeschädigung

Oftmals ist bereits nicht hinreichend bewiesen, dass der Beschuldigte tatsächlich der Täter war. Dies kann im Rahmen der Hauptverhandlung die Argumentation für einen Freispruch sein. Auch bereits im Ermittlungsverfahren kann durch umfangreiche schriftliche Anträge oftmals eine Einstellung des Verfahrens erreicht werden.

Kontaktieren Sie aus diesem Grund möglichst früh einen auf dem Gebiet des Strafrechts erfahrenen Rechtsanwalt und machen Sie keinerlei Angaben gegenüber der Polizei. Selbst für den Fall, dass ein Beschuldigter bereits überführt wurde stehen im Ermittlungsverfahren noch zahlreiche Wege zur Verhinderung eines Gerichtsverfahrens bereit.

Strafverteidiger und Fachanwalt für Strafrecht Dr. Hennig und sein Team geben Ihnen gerne eine Ersteinschätzung zu Ihrem Fall. Nach Einsicht in die Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft kann in Absprache mit Ihnen eine Verteidigungsstrategie entworfen werden. H/T Strafverteidiger vertritt Sie absolut parteiisch, ob schuldig oder unschuldig.

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