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Tätigkeitsfelder Strafrecht

Allgemeines Strafrecht

Korruptionsdelikte

Bestechung, Bestechlichkeit, Vorteilsannahme – und Vorteilsgewährung, Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr

Welche Straftaten werden zu den Korruptionsdelikten gezählt?

Zu den gängigsten Straftatbeständen im Bereich der Korruptionsdelikte gehören:

  • Vorteilsannahme gemäß § 331 StGB, die mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bedroht ist,
  • Bestechlichkeit gemäß § 332 StGB, welche mit Freiheitsentzug von sechs Monaten bis zu fünf Jahren geahndet werden kann,
  • Vorteilsgewährung gemäß § 333 StGB, welche mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe sanktioniert wird,
  • Bestechung gemäß 335 StGB, bestraft mit Freiheitsstrafe zwischen sechs Monaten und fünf Jahren sowie
  • Bestechung und Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr gemäß § 299 StGB, Strafandrohung: Freiheitsentzug bis zu drei Jahren
  • Bestechung und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen gemäß § 299 a, 299 b StGB, ebenfalls mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren.

Spezialdezernate in Staatsanwaltschaften verfolgen jegliche Verdachtsmomente mit Nachdruck

Über die Jahre wurden in Staatsanwaltschaften und Ermittlungsbehörden zunehmend Spezialdezernate geschaffen, speziell für wirtschaftsstrafrechtliche Angelegenheiten, zu denen im Besonderen die Korruptionsdelikte gezählt werden. Jegliche Anhaltspunkte werden mit Eifer verfolgt, auch wenn es nur um „Bagatellverstöße“ geht.

Der politische Druck, man müsse Wirtschaftsstraftaten mit einer „Null-Toleranz-Politik“ begegnen, führt nicht selten zur Einleitung absurder Strafverfahren. Bereits durch vermeintlich zu hochwertige Geschenke an einen Sachbearbeiter kann Ermittlungspersonen zur Einleitung eines Strafverfahrens veranlassen.

Beauftragung eines erfahrenen Strafverteidigers unabdingbar

Aufgrund der Spezialisierung und des Übereifers in den Dezernaten ist es mit Blick auf die empfindlichen Straferwartungen unerlässlich, beim Vorwurf eines Korruptionsdelikts ebenfalls einen Experten zu Rate zu ziehen. Ausschließlich ein auf dem Gebiet des Strafrechts erfahrener Rechtsanwalt – bestenfalls ein Fachanwalt für Strafrecht – kann Ihnen eine optimale Verteidigung bieten.

Beim Vorwurf der Bestechung, Vorteilsgewährung oder Bestechlichkeit ist es von höchster Wichtigkeit, keine Angaben gegenüber der Polizei zu machen. Weder sollten Sie einer polizeilichen Vorladung Folge leisten, noch im Rahmen einer Durchsuchung scheinbar beiläufige Fragen beantworten. Ihr Schweigen darf niemals gegen Sie verwendet werden, Ihre Aussagen hingegen schon. Bereits das Bekanntgeben einer scheinbar unwichtigen Information kann Verteidigungschancen zunichte machen.

Außerstrafrechtliche Konsequenzen bei Korruptionsdelikten auch bei Einstellung des Ermittlungsverfahrens

Außerstrafrechtliche Konsequenzen sind insbesondere bei Wirtschaftsstrafverfahren relevant, da hier trotz Einstellung des Ermittlungsverfahrens dennoch berufsrechtliche und andere außerstrafrechtliche Konsequenzen Folgen können. Beispielsweise kann ein Eintrag in das Korruptionsregister erfolgen, der Ihnen mittelfristig den Zugang zu öffentlichen Aufträgen verwehren kann. Ein umsichtiges, aber klares Vorgehen sowie eine stimmige Verteidigungslinie stellen den Schlüssel zum Erfolg dar.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht Dr. Hennig und sein Team: Erfahren im Umgang mit Wirtschaftsstrafverfahren

Strafverteidiger Dr. Hennig hat bereits eine Vielzahl wirtschaftsstrafrechtlicher Verfahren erfolgreich bearbeitet und gibt zum Vorwurf der Korruption gerne eine unverbindliche Ersteinschätzung. Nach Akteneinsicht kann geprüft werden, ob eine Einstellung des Verfahrens durch schriftlichen Antrag aussichtsreich ist. Sollte bereits Anklage erhoben sein, entwerfen Rechtsanwalt Dr. Hennig und sein Team gemeinsam mit Ihnen eine Verteidigungsstrategie für das Zwischen- oder Hauptverfahren. Auch im wirtschaftsstrafrechtlichen Revisionsverfahren vertritt Dr. Hennig seine Mandantschaft.

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