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Dr. Jonas Hennig

Prozesse

Freispruch im Hamburger Silvesterverfahren

Strafverteidiger und Fachanwalt für Strafrecht Dr. Hennig hat im Jahr 2016 in einem der sogenannten Hamburger Silvester-Prozesse vor dem Landgericht Hamburg einen Freispruch und die Aufhebung eines Untersuchungshaftbefehls für seine Mandanten erwirken können. Es ging um den Vorwurf sexueller Übergriffe in der Silvesternacht.

Unter Darlegung diverser Widersprüche der Aussage der Belastungszeugin und Offenlegung der Manipulationen der Hamburger Polizei konnte im Rahmen der Hauptverhandlung erarbeitet werden, dass der Mandant als Täter gar nicht in Betracht kam. Vielmehr wurde die Zeugin durch die Polizei anhand von Übersichtsaufnahmen der Großen Freiheit aus der Tatnacht – der Silvesternacht – auf die falsche Fährte gelenkt. Die angeblichen Täter befanden sich, wie letztlich die Übersichtsbilder selbst belegten, gar nicht am unmittelbaren Tatort. Die Wochenzeitschrift „Die Zeit“ sprach von einer „Kette unglaublicher Fehlleistungen der Hamburger Staatsanwaltschaft und Polizei“. Das Gericht entschuldigte sich im Namen der Justiz bei allen Angeklagten.

Zuvor hatte Dr. Hennig bereits die Aufhebung des Haftbefehls erfolgreich beantragt. Der medial aufsehen-erregende Fall zeigt wie schnell man auch als Unschuldiger in das Visier der Staatsanwaltschaft geraten kann, die in diesem Fall einen Täter, notfalls auch den falschen, präsentieren wollte. Nur engagierte Strafverteidigung kann in solchen Fällen ein wirksames Gegengewicht zur Anklagebehörde schaffen.

Kein Tötungsvorsatz im Kieler Trecker-Verfahren

Dr. Hennig hat im sogenannten Kieler Trecker-Verfahren den Mandanten erfolgreich vor dem Kieler Landgericht – Schwurgericht – gegen den Vorwurf des versuchten Totschlags verteidigt. Gegenstand des Verfahrens war die Traktorfahrt eines Bio-Bauern, der sich mit seinem Traktor gegen eine behördliche Anordnung, nach der bei seinen Rindern Ohrmarken gesetzt werden sollte, gewaltsam zur Wehr setzte und Polizeifahrzeuge im Wert von über 250.000 Euro zerstörte. Er hielt die Maßnahme für Tierquälerei.

Hauptvorwurf der Staatsanwaltschaft war das „Aufspießen“ eines besetzten Polizeifahrzeuges mit dem Traktor. Dr. Hennig konnte im Rahmen einer umfangreichen Hauptverhandlung über viele Tage gegen die Staatsanwaltschaft, die bis zum Schluss für diese Situation Tötungsvorsatz behauptete, ausführlich darlegen, dass ein solcher fern lag. Der Mandant wollte ein Zeichen setzen aber niemanden töten. Das Gericht folgte dieser Begründung und eine Verurteilung wegen versuchten Totschlags wurde abgelehnt.

Mordverfahren „Lüne-Post“

Im Lüneburger „Lüne-Post“-Verfahren verteidigte Fachanwalt für Strafrecht Dr. Hennig den Mandanten gegen den Vorwurf des Mordes vor dem Landgericht Lüneburg. Zur Überzeugung der Verteidigung handelte der Mandant in Notwehr. Das Landgericht folgte dem nicht. Das Urteil ist nicht rechtskräftig und wird im Rahmen des Revisionsverfahrens vom Bundesgerichtshof überprüft werden.